Julie Arlene Spencer

julie arlene spencer

Artist Statement

The most beautiful experiences in my life have always
been moments of confusion, despair, or complexity resolving
in a liquid flash of simplicity.
I am free. I laugh or cry or simply breath deeply, and I am
overwhelmed with a childlike feeling of hope. Love shines.
At the darkest moments, love also shines.
Art protects us. Art trusts. Art hopes. Art is an expression of love.
This is what art means to me. This is what I would wish my art to give people.

Vita

1962

geboren in Indianapolis, USA

1974-76

Stipendium für Studien an der Herron School of Art, Indianapolis, Indiana, USA

1976-80

Awards in Indianapolis 500 Festival Art Exhibits

1985

Eastman School of Music, Bachelor of Music Diplom

1986

Eastman School of Music, Performer's Certificate, künstlerische Auszeichnung

1990

California Institute of the Arts, Master of Fine Arts Diplom

1994

Jazz-Kompositionsstipendium der Nationalen Kunststiftung der USA

2001

1. Preis, Sand Sculpture Contest, Lincoln City, Oregon, USA

Kreativer Kompositionsaufenthalt in Strasbourg, France

2004

Konzertreise nach Japan

2006

Studioeröffnung in der Burg Klopp, Bingen

Premiere ihres Marimba Konzerts, Warschau, Polen

2007

Veröffentlichung des musikalischen Gesamtwerkes bei Norsk Musikforlag, Oslo, Norwegen

Cover Art für die Partituren ihrer Kompositionen

2008

Fünfwöchige U.S. Konzertreise

Teilnehmende Künstlerin an einer Auktion durch Art & Management-Agentur, Berlin

2009

Oslo Konzert anlässlich des 100 Jahres-Jubiläums, Norsk Musikforlag

Zwei weitere U.S. Tourneen; Haupt Abendkonzert auf der Percussive Arts Society International Convention, USA

Gruppenausstellung, Bingen

2010

Uraufführungen von Werken in Japan, Kroatien, Niederlande, USA

Konzerte auf dem Weltmarimbafestival Minneapolis, USA, und ZMF, Amsterdam

Solo Ausstellung „Sichtbare Klänge", Hildegardforum, Bingen

2011

Gruppenausstellung Palais Bingerbrück

2012

Gruppenausstellung Frankfurt, Internationale Kinesiologie Akademie

2013

Cover Art for cd Produktion in Japan

Exhibition Reiner's Weinkontor & Galerie

Private Commissions

2014

Private Commissions

2015

Private Exhibition, Germany, August 8th

Development of Light Art Objects

Private and corporate commissions

Premiere of performance art piece, "7 Souls X a Billion" with large screen stage video

 

Gemälde und Auftragsarbeiten befinden sich in privaten Sammlungen
in USA, Deutschland, Norwegen, und Japan.

Künstlerischer Werdegang

Die amerikanische Ausnahmekünstlerin und international renommierte Marimba-Virtuosin schafft mit ihren ungewöhnlichen Instrumenten, einem sehr persönlichen Gesangsstil, und ihrer unverwechselbaren Musikalität neue Musik in einer universalen Einheit von Komposition und Spiel. Ihr stilübergreifendes Werk umschließt improvisative Klangcollagen, Jazz-Kompositionen, Weltmusik-Cross-Over, Pop-Songs sowie zeitgenössische Partituren für Solo Instrumente, Kammerensembles, Chöre und Orchester. Ihre individuelle Spieltechnik ist einzigartig und bahnbrechend.

Seit ihrer Kindheit hat Julie Spencer auch eine visuelle Ausdruckssprache erarbeitet, die mit ihrem musikalischen Werk in pan-künstlerischer Symbiose einhergeht. Erst nach der Gestaltung ihrer unmittelbar wieder erkennbaren Bildsprache wurden ihr die Quellen ihrer Inspiration bewusst: die frühe Begegnung mit der Metall- und Steinkunst der Hopi und Zuni Völker in den Wüsten des Südwesten der USA, die dynamische Schlichtheit asiatischer Tintenzeichnungen, die abstrakte Repräsentation des Lebens als ursprüngliche Form in den Malereien der Ureinwohner der westlichen Ebenen Australiens, einfache Formen, die im unendlich beweglichen Raum miteinander in Beziehung treten, wie in den Arbeiten von Calder, Kandinsky und Picasso, das Erlebnis des Lichts in geschlossenen Räumen, wie die Papierwände in traditionellen japanischen Häusern, die friedlichen Lichtskulpturen in der Architektur von Frank Lloyd Wright, Georgia O'Keefes Konzeptprinzip der Vergrößerung, das Aufbrechen der Leinwandoberfläche in kleine Punkte und Farbgesten bei Monet und Van Gogh, die Improvisationstechnik und Konzept von Pollock und Farbfelder von Rothko. Diese Einflüsse zeigen Spencers Interesse an wiederkehrenden Themen einfacher abstrakter Formen als Mittel zum Ausdruck der Einzigartigkeit jedes Einzelnen und unserer Verwobenheit miteinander. Die Wichtigkeit von Kreisen, Farbpunkten, und Labyrinthen ähnlichen Mustern unterstreichen diese einfachen aber profunden Wahrheiten. Julie Spencer vereint eine globale Reichweite der Kunst zu einer Sprache, die den Betrachter einlädt, zwischen den Farbpunkten zu schwimmen, und mit und durch die Lichtströme zu schweben. Ihre Kunst soll eine körperliche Erfahrung vermitteln, wie ihre Musik, alle Sinne ansprechen.
Ihre Gemälde sind Visualisierungen von Klangbildern, so wie ihre Kompositionen Vertonungen ihrer innerliche Bilder sind. In beiden Medien steht eine unverkennbare Bewegungsdynamik im Zentrum ihrer kreativen Signatur. Die Kunst Julie Spencers eröffnet dem Zuhörer oder Betrachter ein Tor zum Erlebnis einer zugleich persönlichen und doch universell wirkenden schöpferischen Kreativität, ein Tor zu einem künstlerischen Universum, das neu und doch auch vertraut ist, getragen von einer tiefen Spiritualität. Julie Spencer ist ein Original, und in ihrer Ursprünglichkeit spricht sie das inhärent kreative Potential der menschlichen Seele an. Deshalb wirken ihre Bilder und ihre Musik so eindrücklich nach, deshalb schwingen sie im Einklang mit Kräften, die jenseits ihrer Autorin liegen, und die ein grenzüberschreitendes, interdisziplinäres und ausdrucksstarkes Gesamtkunstwerk durchwehen.

In addition to her professional work, Spencer is a mother of two children, and lives in Germany, with her family. Her husband is German writer, composer, and ethnomusicologist, Dr. Gernot Blume. Blume represents Germany in an international anthology of poetry from 56 countries published by the UN. He is a harp soloist, and jazz pianist, and lecturer at the Goethe University of Frankfurt.